Veranstalter

Tibetisches Zentrum in Kooperation mit dem Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg

Das Tibetische Zentrum, 1977 von deutschen Buddhisten gegründet, vermittelt den Buddhismus nach der tibetischen Überlieferung. Die Hauptaktivitäten sind Studium und Meditation. Es steht seit der Gründung unter der Schirmherrschaft S.H. des Dalai Lama.

Renomee erlangte das Tibetische Zentrum durch das in Deutschland einmalige „Systematische Studium des Buddhismus“, das 1988 erstmals an den Start ging. Der Studiengang wird neben dem Beruf absolviert und kann auch als Fernkurs belegt werden. Die Teilnehmer erlangen ein vertieftes Verständnis des Buddhismus.

Seit 1996 betreibt das Tibetische Zentrum ein Meditationshaus in der Lüneburger Heide, wo Meditation für Anfänger und Fortgeschrittene unter qualifizierter Anleitung angeboten wird.

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm des Tibetischen Zentrums bietet Neuinteressenten, Nicht-Buddhisten sowie Buddhisten auf verschiedenen Ebenen der Praxis zeitgemäßen authentischen Buddhismus. Für die qualifizierte Anleitung sorgen tibetische und westliche Lehrer.

Für die Organisation des Dalai Lama-Besuchs 2007 in Hamburg gründete der Verein eine eigene Tochter, die Tibetisches Zentrum Event gGmbH. Dies ist eine gemeinnützige GmbH zur Organisation von großen Veranstaltungen. Sie wird im Auftrag des Tibetischen Zentrums und der Universität Hamburg die Organisation des Kongresses übernehmen.

www.tibet.de

Das Zentrum für Buddhismuskunde (ZfB) ist eine in das Asien-Afrika-Institut (AAI) mit seinen Fächern Indologie, Japanologie, Koreanistik, Sinologie, Thaiistik, Tibetologie und Vietnamistik eingebettete Einrichtung. Im Herbst 2007 gegründet, fördert und vernetzt es die Erforschung des Buddhismus, stärkt das buddhismuskundliche Lehrangebot an der Universität und vermittelt die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Buddhismus in der Öffentlichkeit. In seiner Konzeption ist es im deutschsprachigen Raum eine einmalige Institution.

Das ZfB stärkt das Curriculum in Buddhismuskunde an der Universität durch zusätzliches Lehrangebot. Selbst keine Studiengänge anbietend, bündelt es die buddhismusrelevanten B.A.- und M.A.-Lehrveranstaltungen des Asien-Afrika-Instituts und anderer Einrichtungen, organisiert spezielle Seminare und die internationale Sommer-Universität. Das Zentrum fördert ferner Studierende durch M.A.- und Promotionsstipendien und plant die Einführung eines M.A.-Studienganges Buddhismuskunde.

Es bietet Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland an, in einem intellektuell stimulierenden Forschungsumfeld als Research Fellows eigene Projekte am Zentrum durchzuführen und in der Lehre tätig zu sein. Gegenwärtig nutzen diese Möglichkeit, die auch die Teilnahme an anderen Aktivitäten des Zentrums einschließt, Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Herkunftsländern.

www.buddhismuskunde.uni-hamburg.de